Nightmare Asylum

Artwork Nightmare Asylum

 

Release: 12/09/2014

7Hard

Recorded in Stage One Studio

Recorded, mixed & mastered by Andy Classen

 

Tracklist:

1. Beyond Mortality

2. Cannibalistic Terror

3. Morbid Fascination

4. Inside The Nightmare

5. Written In Blood

 

Reviews:

ENGLISH

metal-temple.com

Rating: 8/10 (excellent)

Active since 2008, Esslingen, Germany’s CONTAMINATION perform in a style that blends together Brutal Thrash with a touch of the Death Metal attack. After recording a demo CD “Globus Inversus” in 2011, the band set out to write a new set of songs, securing a deal with 7Hard for this new full-length “Nightmare Asylum”. Although it’s debatable whether to consider this a full-length at 5 tracks, but the time frame hits almost 30 minutes, and if “Reign In Blood” from SLAYER is a full-length at 29 minutes, then “Nightmare Asylum” qualifies by the old vinyl standards.

Much of the quartet’s approach is of the 1-2 uppity Thrash variety, you know the type where there may be slow transitions, but for the most part, the main riffs are speedy and the drum tempo very relentless. I would say older METALLICA and THE OFFSPRING of the Bay Area movement, come into focus. Tobias as a vocalist, has more of a European death growl to his melodies, but his guitar playing with Philipp is of a sound, semi-technical in nature – pulling out some interesting runs and picking maneuvers on personal highlight “Cannibalistic Terror”.

Kudos to a solid production that doesn’t sound terribly computerized or over-processed; the snare, double bass, and regular bass is as important to CONTAMINATION as the standard guitar crunch that makes Thrash such a widely regarded style, and is back stronger than ever. When they decide to add a blast beat portion during “Inside the Nightmare”, it’s used for dynamic differentiation and not to abuse. The solos have a purpose, not flying thousands of notes in the air to become a ‘shred showcase’. I even love the guitar segment that opens “Written in Blood”, almost simulating an air raid signal through guitars before the slower, crunchy, dive bomb trail offs take over.

In the end, “Nightmare Asylum” has enough musical muscle and Thrash quality to pique interest, and we’ll keep an eye on the progress of these Germans.

 

 

GERMAN

magazin.amboss-mag.de

Wertung: Gut

Nach dem leckeren Demo “Globus Inversus” hat man sich einen Deal bei 7Hard geschnappt und macht das einzig richtige: Man knüppelt eine EP mit fünf Tracks ein, die eine hervorragende Duftmarke hinterlassen.

Wären die Jungs eine Gruppe Holzfäller, würden Tobias (Rhytmus, Vocals), Matthias (Bass) und Konstantin (Drums) den Mammutbaum mit Power umwuppen und Philipp würde mit seiner filigranen Motorsäge kleine Holzschwäne daraus schnitzen. Vielleicht auch detaillierte Holzzombies, ganz nach Geschmack… Was ich damit sagen will? Die Band versteht es noch besser, als auf dem Demo, heftige Riffpower mit feinen Soli zu veredeln, die auch den Genregrößen in Nichts nachsteht.

Der Mix aus Thrash Metal, manchmal spüre ich den Geist von EXODUS oder ganz alten KREATOR umherwehen, und einer derben Death Metal-Kante, trifft hier eigentlich immer, denn die Riffs sind geil, die Power stimmt und die große Stärke des Materials ist wieder einmal die Abwechslung. Zwischen derbstem Geballer und fürchterlich groovigen Parts wechselt man gekonnt und wenn man auch noch einen schleppenden Song wie “Written in Blood” einbaut, macht mir diese EP wirklich viel Spaß. Sympathiepunkte sammelt man auch mit dem freimütigen Geständnis, dass die Texte “bewusst sinnfrei gehalten sind” und hauptsächlich “Horrorszenarien und postapokalyptischen Visionen” thematisieren. Ehrlichkeit siegt immer und es passt halt gut zur Mucke…!

Die Spielzeit ist angemessen (knappe 30 Minuten), denn im fortgeschrittenen Alter bin ich der Meinung, dass in der Kürze die Würze liegt und SLAYERs Meisterwerk war bekanntlich auch nicht länger. OK, einen solchen Meilenstein erreicht man zwar noch nicht, aber eine gutklassige EP hat man schon mal veröffentlicht und ich sollte mich wundern, wenn nicht weitere Engagements daraus resultieren sollten.

Den Produktion hat man zusammen mit Andy Classen erledigt, der auch für den Mix und das Mastering zuständig war und der Sound ist dementsprechend schön fett… war das Demo noch von einem schönen Proberaumsound versehen, kommen hier die technischen Fähigkeiten der Musiker deutlich besser zur Geltung und somit komme ich nicht umhin, hier eine eindeutige Steigerung festzustellen.

Fans von derben Thrash / Death Metal mit schönen Soli müssen die Bande unbedingt anchecken.

 

burnyourears.de

Wertung: 7/10 (Sehr gut)

Nachspielen alleine ist auf Dauer langweilig, dachten sich ein paar Jungs aus Baden-Württemberg und begannen vor ein paar Jahren eigene Songs zu schreiben. Damit die Sache nicht zu tiefschürfend wird, sollten die Lyrics ein bisschen blutig und sinnfrei sein. Gesagt, getan und man traf sich mit keinem geringeren als Andy Classen im Studio.
Auch wenn die Bande behauptet, die Fünf-Song-Scheibe sei ein „reduziertes Album“, bezeichne ich sie der Spiellänge halber hier als EP.

Dass CONTAMINATION Spaß haben, bemerkt man an dem verspielten Einstieg von Bass und Drums. Druckvoller Trash dreht den Gashahn auf, aggressive Vocals machen Stimmung und gekonnt flitzen die Finger über das Griffbrett. Auffällig ist bald, dass kleine rhythmische Tricks die Songs aufpeppen sollen – was neben wiedererkennbaren Abschnitten gut gelingt.

In „Cannibalistic Terror“ wird ausführlich soliert, es gibt ordentliche Sweeps zum Lauschen und jede Menge brettharter Riffs. So ganz leicht gehen die Stücke in der ersten Hälfte noch nicht ins Ohr.
Immer ausführlicher werden die solistischen Einlagen, die in „Morbid Fascination“ zwischen Ansätzen von Neoklassik und Folk-Ausschlägen wechseln. Umgeben von einem Gehäuse aus flottem Thrash sind die melodischen Einlagen unterhaltsam, einige der Harmonieteilchen bleiben beim wiederholten Hören auch im Gedächtnis.

Im letzten Siebeneinhalbminüter „Written In Blood“ gibt es viel zu entdecken, von groovend-rockigen Klängen über zackige Soli, derbe Growls und mit Breakdowns garniertes Thrashen. Dabei verliert man zwar nicht den Überblick, doch es setzt sich auch nicht alles in der Hirnrinde fest.

Ob einem TESTAMENT oder KREATOR ein besserer Hinweis sind sei dahingestellt, denn CONTAMINATION bauen dunkle Elemente aus dem Todessektor ein, sowie greifen gerne in die Spielkiste. Technisch fit sind die Süddeutschen allemal, mir fehlt noch ein klein wenig die Nachvollziehbarkeit. Aber das kleine „Album“ haut prima rein und auf neues Material darf man gespannt sein.

 

crossfire-metal.de

Werung: 7,5/10

Der Vierer von Contamination aus Esslingen hat einen Deal mit 7 Hard Records eingetütet und wirft nun einen Fünftracker raus. Da gibt es fiesen Thrash mit rough gebellten Vocals, die in einem Guss auf die Glocke hauen. Frickelige Soli und scharfkantige Riffs von Seiten der Klampfenabteilung lassen keine Wünsche offen. So ein einfaches ‚Uarghh‘ wie in „Cannibalistic Terror“ kann schon glücklich machen, denn da weiß man wo man ist, nämlich im klassischen oldschool Thrash. Dazu haben ihre Songs ein eigenes Gesicht, ohne dass befürchtet werden muss, es würde alles in einer Rutsche runtergebolzt. Viele brutale Momente, wie der Mittelpart in „Written In Blood“, bestätigen die anvisierte Nähe zum Death. Klarer Sound mit ordentlichem Druck zeigt eine anständige Produktion auf, dass man echt Bock bekommt, die Jungs mal live anzutesten. Mit seinen fünf Tracks ist „Nightmare Asylum“ der Nachfolger zum 2011er Demo „Globus Inversus“, für einen Longplayer etwas kurz, aber so ist das eben wohl. Von Contamination kann man jedenfalls noch wesentlich mehr vertragen! (Joxe Schaefer)

 

smash-mag.com

Wertung: 8/10

(7hard / Membran) Einen typischen Werdegang haben die Esslinger bis jetzt dato zu verzeichnen. 2008 gegründet wurde erst einmal gecovert was das Zeug hält. Doch das reicht nicht und so schrieb man schnell die ersten eigenen Songs. Ursprünglich im Death Metal beheimatet, legen Contamination mehr Wert darauf ihre Trash-Einflüsse in die Auslage zu stellen. Ähnlich wie auf dem 2011 Referenzwerk mit dem lateinischen Titel „Globus Inversus“ feuert das Quartett aus allen Rohren, spuckt Gift und Galle und versucht möglichst alles und jeden, der sich in den Weg stellt ohne lange Umschweife platt zu walzen. In Punkto Songwriting gibt es auf „Nightmare Asylum“ nichts auszusetzen und technisch befindet man sich auf einem hohen Niveau. Contamination wollen doch, dass der Hörer Spaß an der Mucke hat, der Metalhead soll schließlich den Rhythmus nachvollziehen können zudem er seine Matte in den Wind hängt. „Nightmare Asylum“ ist eine trendlose Erscheinung, die schnörkellose Riffs mit drückenden Drums und brachialer Ausstrahlung mit erfrischender Geradlinigkeit verbindet. (Markus Tils)

 

myrevelations.de

Wertung: 9/15

Das deutsche Quartett CONTAMINATION dürfte über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus nur den wenigsten bekannt sein. Bereits 2008 gründete sich der Vierer und nahm zwei Jahre später eine erste Demo auf. Hierfür suchte man bereits die Mitarbeit von Axel Heckert, der unter anderem schon mit Brainstorm und Axel Rudi Pell zusammengearbeitet hat. Für die neue Scheibe „Nightmare Asylum“ setzte man diesmal auf die Expertise von Andy Classen und nahm in dessen Stage One Studios auf.
Auf der Platte, die mit fünf Songs dann doch recht knapp trotz der 30-minütigen Spielzeit ausfällt, bietet die Band einen stabilen Mix aus Thrash und Death Metal. Darüber hinaus gibt es viele technische Frickeleien und Kleinigkeiten, die auf den ersten Blick gar nicht so recht ins Auge stechen, aber nach mehrmaligen Durchläufen doch auffallen, wie die vielen Taktspielereien im Stück „Written In Blood“. Auch ist in dem Ganzen ein gehöriger Anstrich alter Schule auszumachen. So fühle ich mich bei den Gitarren und den Soli des Öfteren an alte Metallica erinnert. Am stärksten ist das in einer Passage im Track „Morbid Fascination“ auszumachen, der nach ca. anderthalb Minuten wie eine etwas schnellere Version des Anfangsriffs von „Holier Than Thou“ klingt.
Insgesamt fehlt mir aber bei aller technischen Finesse noch so ein wenig der letzte durchschlagende Kick. Sänger Tobias Berger bellt ordentlich ins Mikro, die Gitarren leisten vorzügliche Arbeit und die Riffs sind nicht von Pappe, wie man oftmals unschwer erkennt, aber leider lässt mich das aus irgendeinem Grund recht kalt. Vielleicht liegt es in der leicht steril dargebotenen Art und Weise, denn trotz der vielen Ideen läuft „Nightmare Asylum“ etwas Gefahr, zu monoton zu werden. Es fehlt ein wenig die Wärme in der gesamten Produktion. Den einzelnen Stücken mangelt es trotz der langen Spielzeit oftmals an einer gewissen Tiefe oder einem Einschnitt, der den Nummern einen stärkeren Charakter verleiht. Das bereits angesprochene „Written In Blood“ ist da mit seinen Tappings und seinem Break gegen Ende auf einem ordentlichen Weg.
Generell können Thrash und auch Death Metal Fans mit CONTAMINATION nicht viel falsch machen, da beide Lager auf „Nightmare Asylum“ kompetent bedient werden. Zur Sicherheit sollte man aber vielleicht doch noch mal vorher reinhören, ehe man einen Blindkauf tätigt. (Marc Fischer)

 

metalunderground.at

Wertung: 4/5

Ein Album mit nur 5 Tracks? Warum nicht, wenn die Jungs auch so eine halbe Stunde voll kriegen, spricht da nichts dagegen. Vor allem, wenn diese dann so anständig gewartet und verfeinert wurden wie das hier der Fall ist. Da gibt´s kein unnötiges Gefidel, nur dass ein Solo drin ist – Bei CONTAMNATION hat alles was gespielt wird auch seinen Sinn. Eher Bay Area-artiges Riffing, gepaart mit ein paar Knochensplittern Death Metal Brutality in unheiliger Allianz mit absichtlich anspruchslosen Texten über diverses Horrorzeug, das gibt’s auf dem Album-Debut von CONTAMINATION. Passend dazu endlich mal wieder Vocals, die ein bißchen was Böses drin haben, statt nur auf Brüllaffe oder ADHS zu machen.

Starkes Debut mit eigenständiger Note, das Bay Area Old School mit Death Metal Power, Fun-Horror-Atmosphäre und gutem Songwriting verbindet. Ein Nackenbrecher für Headbanger. (Lex)

 

metalglory.de

Wertung: 8 Punkte

Schnörkellosen Death /Thrash der alten Schule bieten CONTAMINATION auf ihrem zweiten Output. Die Esslinger gehen dabei erstaunlich souverän und versiert an die Sache heran und haben es sogar geschafft den Charme der Endachtziger, bzw. der frühen Neunziger einzufangen und neu zu konservieren.

Die EP enthält 5 Songs, welche alle gut im Gebälk krachen und da man die Dienste von Altmeister Andy Classen an den Reglern in Anspruch nehmen konnte, stimmt auch die Soundverpackung.
Musikalisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen MORBID ANGELS „Abominations Of Desolation“ und den ersten Kreator-Scheiben, wobei der insbesondere gesanglich hervortretende leichte Death Metal-Anteil zuweilen schon sehr stark an einen jungen David Vincent erinnert.

Handwerklich ist alles im grünen Bereich. Insbesondere das sehr schneidende und prägnante Riffing kommt gut auf den Punkt. Egal ob bei schnelleren Songs wie „Cannibalistic Terror“, welches auch problemlos auf „Endless Pain“ hätte stehen können, bis hin zu langsameren Parts wie in „Inside The Nightmare“, glaubt man zu keiner Sekunde eine Scheibe aus dem Jahr 2014 im Player zu haben. Old-school-Fans machen hier garantiert nichts falsch. Schön das es so etwas noch gibt! (MatzeW)

 

zephyrs-odem.de

Wertung: 5,8/10

So was haben wir denn da??? Bock auf ne Runde Thrash / Death Metal aus Deutschen Landen??? Na dann sind die Schwaben von Contamination vielleicht was für euch. Die Krachcombo aus Esslingen bei Stuttgart hat sich 2008 zusammengefunden um gemeinsam zu musizieren. Das erste handfeste Ergebnis dieser Zusammenkunft gab es dann Anno 2011 in Form der Demo CD “Globus Inversus”. Und der nächste Streich sollte alsbald folgen und zwar in Form des mir vorliegenden Debüts „Nightmare Asylum“.

Für die soundtechnische Veredelung hat man sich doch Tatsache Andy Classen (Tankard, Legion of the Damned, Krisiun, Belphegor) geschnappt und sich in seinen Stage One Studios eingenistet. Tja da kann ja eigentlich schon mal nix schief gehen. Also ich muss schon sagen, an Ideen mangelt es ihnen bestimmt nicht! Selbst nach diversen Durchläufen kann man in den Songs immer wieder neues entdecken. Tobias (Gitarre / Vocals), Philipp (Gitarre), Matthias (Bass) und Konstantin (Drums) fahren hier schon ein richtig fieses Brett. Eigentlich ist da alles vorhanden was einem gehörig die Läuse aus den Pelz hauen tut. Schön brutale Todesblei Ausflüge, hier und da ein Paar Blastbeats, mal räudig thrashig, schleppend langsam ist auch dabei und auch an schicken Soli mangelt es nicht. Also es ist eigentlich alles da. Das ist schon ordentlich abwechslungsreich und variabel. Nur der richtig fette Oberknaller ist nicht dabei. Vom Gefühl her würd ich sagen, die Rabauken wollen zu viel auf einmal!? Ich denke, wenn das alles in etwas geordnetere Bahnen gelenkt wird, ist das Ganze deutlich griffiger. Technisch gesehen haben die Jungs das jedenfalls echt drauf, da jibt datt nücht zu meckern. Nehmt als Anspieltipp einfach mal „Beyond Mortality“ und „Cannibalistic Terror“ und ihr wisst was hier Phase ist.

Fazit: Aller Anfang ist immer schwer!!! Contamination’s Erstling „Nightmare Asylum“ ist ordentlich, mehr aber auch nicht. Das größte Manko ist aber für mich die Anzahl der Songs! Ey hallo, das ist euer Debüt-Album, quasi eure Visitenkarte und dann nur fünf Songs!!!??? Find ich ehrlich gesagt nen bisschen dünne. Früher wurde so was als EP gehandelt und nicht als vollwertiges Album. (Christian)